Welche Wandlung! Zum 8. Mal fand der Real Estate Award in vier Kategorien statt. Ich erinnere mich noch an die Anfänge, zuerst innerhalb der realSite in Zürich, später in Regensdorf. Die diesjährige Durchführung ist nun auch Award-würdig. Vor allem das Aura ist eine Location, welche der Real Estate Award Verleihung einen tollen Rahmen gab. Ich gratuliere allen Finalisten und speziell den Gewinnern des Real Estate Awards.

Jeder Kandidat wurde in einem kurzen Film vorgestellt. Ich kann mich sehr gut in die “Filmstars” einfühlen, stand ich selber mal vor der Kamera. 2013 durfte ich den Award für homegate.ch entgegennehmen.

Beat Schwab  überreichte Garaio REM den Award in der Kategorie Bewirtschaftung. Mit grossem Vorsprung distanzierte das Software-Unternehmen Traprins und Wattelse.

In der Kategorie Vermarktung ging der Award an Casasoft mit ihrem Produkt CasaWeb. Der Preis wurde überreicht von André Spathelf. immotrailer.ch und Boll Immobilien erhielten den Ehrenpreis.

PropTech – die neue Kategorie wurde präsentiert von Mario Facchinetti. Archilyse, Houzy und Neho lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Schliesslich ging der Award an Neho, einem Online-Makler.

Daniel Löhr übergab den Award in der Kategorie Projektentwicklung. OOS konnte sich hier gegen felix partner und die Basellandschaftliche Pensionskasse, welche zusammen mit Adimmo angetreten waren.

Die Spannung stieg nochmals an, als Riccardo Boscardin die Laudatio für die Immobilien-Persönlichkeit 2018 hielt. In schönstem Basler-Dialekt erklärte Boscardin, dass es bei dieser Wahl das Publikum nicht mit entscheiden konnte. Die Kriterien für die Wahl zur Immobilien-Persönlichkeit seien die Bekanntheit der Person, die langjährige Tätigkeit in der Immobilienbranche und dass die Person ein Impulsgeber sei. Alle diese Kriterien passen auf Jan Eckert.

Erstmals moderierte Stefanie Berger die Award-Verleihung. Mich hat sie nicht überzeugt. Berger ist mehr als Showmaster für sich selber denn als neutrale Moderatorin aufgefallen. Ihre Bemerkungen über das Aussehen der Jury oder von Sarah Boll mögen ja bei Comedy passen, aber auf der Bühne des Real Estate Awards wirkten sie deplatziert. Den Vogel schoss sie ab, als sie den sprachlosen Mario Facchinetti verabschiedete, ohne ihm die Möglichkeit der Laudatio für den Gewinner in der Kategorie PropTech zu gewähren.

Verbessern kann sich die Organisation des Real Estate Awards noch bei der Website. “Responsive” scheint ein Fremdwort zu sein.