In Amerika ist alles etwas grösser als hierzulande, sei es der Hamburger, die Autos oder die Häuser. Gemäss einem Artikel von The New York Times gilt das auch für Investitionen in Startups. Galt früher eine Investitionsrunde mit 100 Millionen Dollar als riesig, ist diese Summe heute “normal”. Beispielsweise suchte das Zahl-Startup Flywire zwischen 40 und 75 Millionen bei den bereits bekannten Investoren. Dann machte das Gesuch schnell die Runde und weitere Investoren wollten 200 Millionen beisteuern. Schliesslich nahm Flywire die Hälfte davon entgegen. Auch Gusto, ein Startup im Bereich HR, suchte 140 Millionen Dollar und hätte 5 x mehr haben können.

Auch im Immobilienbereich gibt es ein Beispiel. Convene erhielt kürzlich 152 Millionen Dollar frisches Geld. Kauf war diese Finanzierungsrunde abgeschlossen, meldeten sich weitere Geldgeber.

Investoren drängen den Startups in Amerika regelrecht das Geld auf. Ein Vertreter der Investoren sagte: Wenn dein Konkurrent 150 Millionen Dollar bekommt und du suchst “nur” 20 Millionen, dann wirst du übergangen. Big is beautiful!

Davon können wir in der kleinräumigen Schweiz nur träumen.