WeWork ist ein internationaler Anbieter von Coworking Flächen. Gemäss den neuesten Zahlen steigt der Umsatz stark. Dieses Wachstum wird aber teuer erkauft. Auch können sie Flächen an neuen Standorten anbieten, zudem erreichen sie mehr Mieter. In der Schweiz ist dieser Gigant (noch) nicht aktiv.

Im 2. Quartal dieses Jahres hat WeWork nach eigenen Angaben einen Umsatz von $422 Millionen erwirtschaftet. Dies entspricht einem Wachstum von 113 % im Vergleich zum Vorjahr. Aber sie verlieren immer noch Geld. Im ersten Halbjahr 2018 belief sich der Verlust auf über $764 Millionen. Dies ist bedeutend mehr als in den vorhergehenden Berichtsperioden.

WeWork CFO Artie Minson begründete die Verluste mit den grossen Investitionen für die Eröffnung neuer Standorte. Es brauche eben viel Zeit, bis diese Standorte Geld brächten.

Im Moment zählt WeWork 268’000 sog. Mitglieder, also Nutzer von Coworking-Flächen. Hier konnte die Organisation den Bestand innerhalb eines Jahres mehr als verdoppeln. WeWork gibt an, dass sie über alle 287 Standorte weltweit eine Belegung von 84 % erreichten, d.h. 6 % mehr als im Vorjahr.

Was heisst dies nun für die vielen Schweizer Angebote für Coworking. Wachsen auch hier die Bäume, sprich Verluste, in den Himmel? Sind unsere Angebote auch so gut ausgelastet? Und natürlich die grosse Frage zum Schluss: Wann kommt WeWork in die Schweiz?