Anspruchsvolle geistige Nahrung servierte die digit!immo.18 im Stage One in Zürich den anwesenden Immobilienfachleuten. Obwohl: Wirklich viele Immobilienleute waren unter den Gästen nicht auszumachen.

Der Einstieg mit dem digitalen Modell von Zürich, erstellt durch die ETH Zürich, erfolgte noch spielerisch. Die anschliessenden Präsentationen zu BIM erfolgten bereits auf einer sehr hohen Flughöhe. Wie werden die Handwerker bei den beiden Projekten in Bülach und Wetzikon ins digitale Planen und Ausführen integriert? Führt BIM zur berühmten Trennung von Spreu und Weizen unter den Gewerbebetrieben?

Post Immobilien zeigt den erstaunlichen Wandel des Unternehmens auf (was auch für die ganze Post gilt). Der CEO von Privera gab Zahlen zum Mieterportal bekannt. Gerade mal 40 % der Mieter hätten sich registriert (interessant wären auch die dafür nötigen Anstrengungen). So hätten sie festgestellt, dass es in einem Mehrfamilienhaus keine Internetznutzer und keine Smartphone-Besitzer gab. Deshalb wären die Bewirtschafter auch bei fortschreitender Digitalisierung gezwungen, einen Offline-Kanal anzubieten.

Die Daten gehören dem Mieter, nicht dem Bewirtschafter und auch nicht dem Eigentümer der Liegenschaft. Eine klare Aussage von Privera-CEO Dieter Sommer. Leider sind sich die Mieter noch zu wenig bewusst, dass sie auf dem Oel der Zukunft sitzen.

Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einem umfassenden Einblick in Blockchain. Was kommt hier auf die Immobilienbranche zu? Wie wird sich innerhalb des Crypto Valleys rund um Zug ein weltweites Kompetenzzentrum rund um Immobilien etablieren?