Die Handelszeitung widmet sich dem intelligenten Eigenheim. In einer Übersicht wird dargestellt, wie viel Schweizer Technologie in einem Smart Home steckt. Laut der Prognosen soll der weltweite Markt in den nächsten 5 Jahren um fast 30 % auf mehr als 112 Milliarden Dollar anwachsen. Und die Schweiz ist ganz vorne dabei: Mit 200 Millionen Dollar ist unser Land der umsatzstärkste Smart-Home-Markt Europas, gemessen an der Bevölkerung.

Die neue Technologie wird über die Sprache gesteuert. So kommunizieren die ABB-Lösungen free@home bereits mit Amazons Alexa und dem Entertainment-System Sonos. In Showrooms, wie demjenigen von Digitalstrom, können sich die Endkunden ein Bild über die vielen Helferlein im Haushalt machen. Alles ist miteinander vernetzt: Heizung, Storen, Beleuchtung, Kühlschrank, Kaffeemaschine. Gesteuert werden die Anlagen bequem übers Tablet. Selbstverständlich ist dieser Komfort nicht gratis zu haben. Die Ausrüstung für eine Wohnung kann schnell zwischen 5’000 und 30’000 Franken kosten.

Der Gebäudetechnikstandard KNX ist eine wichtige Voraussetzung für die Verbreitung von Smart-Home-Anwendungen. Weltweit haben sich 380 Firmen der KNX-Association angeschlossen, darunter Grössen wie ABB oder Siemens.