Anfang Jahr pilgern die Technologiegläubigen an die CES, um sich an der weltweit grössten Elektronikmesse inspirieren zu lassen. Was wurde im Bereich PropTech so gezeigt?

Eine messerscharfe Trennung ist gar nicht mehr möglich. Viele der gezeigten Technologien werden sich in Häusern oder Wohnungen wieder finden. Denken wir z.B. an Augmented Reality AR. ZenFOne AR von Asus unterstützt als erstes Smartphone Googles AR- und VR-Technologie. HTC lässt im VR-System mit einem Aufsatz Teile wie Sportgeräte “nutzen”. Bei VR fehlt immer noch die sog. Killer-Applikation. Für PropTech positiv auswirken könnten sich die sinkenden Preise für hochauflösende 360-Grad-Kameras.

An der CES wurden viele Roboter gezeigt. Einmal sind es Assistenten, die in Geschäften zum gesuchten Produkt führen. Oder es sind Auskunftsstellen für “verlorene” Flugpassagiere in einem Flughafen. Auch hier klafft die Realität von Science Fiction noch weit auseinander. Vor allem werden heute einzelne Funktionen von Robotern beherrscht wie Auskunft geben, Smart Home ansteuern. Ein führender Hersteller von Robotern sagt, dass das Herstellen von Robotern heute immer noch ein Kompromiss darstelle, es sei einfach nicht alles machbar.

Die virtuelle Assistentin von Amazon wird von Tech-Analyst Ben Thompson als erstes erfolgreiches Betriebssystem für das vernetzte Zuhause bezeichnet. So ist Alexa in vielen Geräten und Gerätekategorien zu finden, welche gerade beim Wohnen zum üblichen Standard gehören. Denken wir an den Kühlschrank oder den putzenden Roboter.

Das grösste Medienecho fand die Haarbürste von L’Oréal/Withings, welche brüchige Haare und beginnenden Haarausfall erkennen kann. Diese Erkenntnisse sind im Moment für 189 Dollar zu haben. Günstiger geht’s nur mit dem aufmerksamen Beobachten des eigenen Haares!