Diese provokative Aussage stammt nicht von mir! Mario Facchinetti äusserte diese These am Swiss Circle Briefing innerhalb der Immo’20. Den Immobilienfirmen fehle das Geld, das Wissen und die Zeit, um sich mit Innovation und mit der Digitalisierung zu befassen. Und die PropTech’s haben die gleichen drei Baustellen, allerdings mit anderen Auswirkungen.

Roman Bolliger startete das Briefing am 2. Tag der Immo’20 mit einem Ausblick auf die Anlässe (siehe auch immobilien-termine.ch). Er rief die anwesenden Immobilienfachleute auf, sich auch in der von Swiss Circle geführten Experten-Datenbank (siehe auch realestate-experts.ch). Heute zählt Swiss Circle über 200 Members. Drei neue stellten sich vor:

Skate where the puck is going to be not where it has been!
(Wayne Gretzky)

PropTech x Green

Die Podiumsteilnehmer Peter Staub von pom+, Jens Müller von BuildingMinds und Roger Baumann, COO Zurich Global Real Estate, sind sich einig: Nachhaltigkeit ist in unserer Gesellschaft und in der Immobilienbranche angekommen. Hingegen hinkt die Immobilienwirtschaft bei der Digitalisierung immer noch den Anderen hintennach. Jens zitierte eine Rangliste, auf der Immobilien auf den letzten Rängen aufgeführt war (vor Jagen und Fischen). Peter meint, dass immer noch Pflicht gezeigt würde und der Weg zur Kür noch sehr weit wäre. Scannen von Dokumenten sei noch nicht Digitalisierung. Einen Rückschritt stellen die Gesprächsteilnehmer beim Teilen von Daten fest. Die Marktteilnehmer würden sich eher ins Schneckenhaus zurückziehen, statt zu teilen. Und weil immer noch verbindliche Standards fehlten, könnten heute Daten nicht richtig genutzt werden.

Pitch von sechs PropTech’s

Bevor es dann zum Apéro ging, stellten sich sechs Jungunternehmen vor: eMonitor, Hegias, roomestate, oxygenatwork, thingdust und neho. Mario Facchinetti empfahl den Immobilienfachleuten offen zu sein und die jungen Wilden von ausserhalb der Branche einzubinden.