In den heiligen Räumen des Hallenstadions in Zürich empfing SwissPropTech-Gründer Mario Facchinetti die PropTech-Jünger. Seit der Gründung der Vereinigung vor zwei Jahren hat SwissPropTech national und international an Bedeutung gewonnen. Am SwissPropTech Day standen Sport und Startups im Vordergrund.

Geschichtenerzähler Mark McGregor, früherer Eishockey Coach, empfahl den Startups, mit dem Ende zu starten. Wo will ich hin mit meiner Firma? Immer wieder zeigte Mark Parallelen auf zwischen Sport und Unternehmertätigkeit. In beiden Bereichen müssen dir die Spieler/Mitarbeiter folgen, müssen sie deine Vision unterstützen. Damit du gewinnen kannst, musst du fit sein. Im Team braucht es einen Leader, die übrigen Teammitglieder müssen aber andere Fähigkeiten mitbringen als der Chef auf dem Eis oder in der Firma. Die Teammitglieder müssen dem Chef auch widersprechen. Ja-Sager bringen ein Startup nicht weiter!

Sportlich zusammengesetzt war auch das Panelgespräch. Mario Facchinetti interviewte Florence Schilling, ehemalige Goalie des Frauennationalteams Eishockey, und Bruno Vollmer, ehemaliger Hockeyspieler und aktueller COO der ZSC Lions, sowie Mark McGregor. Never give up, bestätigten alle Gesprächspartner. Florence sieht weibliche Teams aufs Ziel fokussiert, während bei den Männern mehr Hahnenkämpfe stattfinden. Wer ist der Beste, auch wenn sie das gleiche Ziel verfolgen? Sportteams oder Mitarbeiter feiern ihre Erfolge. Wie steht es aber mit den Misserfolgen? Selbstverständlich öffnet niemand eine Flasche Champagner, um ein verlorenes Spiel oder einen abgesprungenen Kunden zu feiern. Vielmehr geht es darum, den Misserfolg zu analysieren und daraus zu lernen. Auch wenn Teambildung Zeit und Geld kostet, ist dieses Zusammenwachsen wichtig. Mark betonte, dass solche Events ausserhalb des Büros stattfinden müssen. In einer angenehmen Umgebung sind alle Teilnehmer entspannter und bringen sich besser ein.

Speed Dating, drei Workshops und viel Zeit für Gespräche zwischen den Besuchern des SwissPropTech Days, den Ausstellern und Fachleuten. Zum Schluss nochmals ein rhetorisches Feuerwerk, gezündet von Andreas Koch, genannt “Die Pfeife”.