Jetzt sind sie erkoren, die Top 100 Startups der Schweiz. PropTech schneidet schlecht ab.

Schauen wir auf die Schweizer Karte, dann sitzen die meisten Startups um Zürich und in der Waadt. Dies ist nicht weiter verwunderlich. ETH und EPFL lassen grüssen.

Gemäss einer Übersicht von startup2018, dem Magazin der Handelszeitung, sind seit 2011 über 2’600’000’00 Franken an Finanzierungsgeldern in die Top-100-Startups geflossen. Allein in den letzten 12 Monaten haben GetYourGuide (75 Mio.), Neurimmune (50 Mio.), Ava, Climeworks und Scandit (je 30 Mio.) sowie Abionic (20 Mio.) über 200 Millionen an frischem Kapital erhalten.

Frauen sind in einem Viertel der Top-100-Startups 2018 vertreten, entweder als Gründerinnen oder als Mitglied des Managements.

Bei der Verteilung der Startups nach Technologie haben Software (19 Firmen), Biotech (17), Engineering (16) und Medtech (15) die Nase vorne. Life Science, eine der Stärken der Schweiz, ist sehr prominent vertreten. PropTech (3) hingegen konnte das Schlusslicht knapp an Food (1) abgeben. Bei PropTech sind alte Bekannte wie Allthings aufgeführt. Aber mit swissrealcoin.ch wird das noch junge Feld von Blockchain und Crypto Real Estate abgedeckt. Schliesslich zählt auch pricehubble.com zu den Nominierten Top-100-Startups 2018. Gründer Stefan Heitmann ist auch von moneypark.ch bekannt, die bekanntlich an die Helvetia Versicherungen verkauft wurden.

Aus meiner Sicht sollten sich die Schweizer PropTech Startups am Vorbild Allthings orientieren. Das Team um Stefan Zanetti macht einfach alles richtig.