Wer kennt diesen Vogel? So startete Dozent Christoph Meister in den 2. Tag unserer Weiterbildung. Dodo, Kodak, Blockbuster: alle ausgestorben. Who’s next?

Überhaupt stellte Christoph viele Fragen rund um sein Thema “Geschäftsmodell Innovation”. Wer ist mein Kunde? Wo spiele ich als Anbieter in Zukunft mit? Wem gehören die Daten? Hat Intellectual Property in der digitalen Welt mit freier Verfügbarkeit der Informationen und des Wissens überhaupt noch eine Berechtigung?

Das St. Galler Businessmodell führt mit den vier Fragen “What, Who, Why, How” zum magischen Dreieck. Von Innovation reden wir, wenn am Schluss mindestens zwei dieser vier Fragen verändert werden. Auch die Blick auf andere Märkte kann Innovation bringen: was kann ich übernehmen (transfer)? was kann ich mit meinen Produkten kombinieren (combine)? was kann ich von Anderen nutzen (leverage).

Wichtig bei der Arbeit am Businessmodell ist die Flughöhe. Geht es um die ganze Firma, um meine Geschäftseinheit oder nur um ein Produkt. Ein weiteres Tool, welches Christoph Meister vorstellte, ist die Customer Value Proposition Map. Bei diesem Thema habe ich mich gefragt, ob beim Projekt “Next Property” auch an den Kunden gedacht wurde? Wurden die vier Fragen “What, Who, Why, How” im Vorfeld wirklich bearbeitet? Was ist die sog. Value Proposition für den Kunden bei diesem Projekt. Unsere Diskussionen bei den Gruppenarbeiten zeigten, dass die Kundendefinition in der Immobilienbranche gar nicht so einfach ist. Eigentümer? Mieter?

Der Schultag war hart. Christoph hat zwar lebendig doziert, gute Beispiele gezeigt, uns immer wieder mit Gruppenarbeiten abgeholt. Aber ich bin acht Stunden Unterricht einfach nicht mehr gewohnt.