Anlässlich der Digit!mmo.17 wurde erstmals der Startup Award verliehen. Die Trophäe ging an eSMART. eSMART entwickelt Systeme für die Gebäudeautomation. Im März kann sich das Unternehmen anlässlich der MIPIM in Cannes dem internationalen Publikum präsentieren.

Insgesamt stellten sich 10 Jungfirmen dem Publikum. Daten und digitaler Zugriff sicher machen, dies bietet HOOC. The Smarter Place will die Kommunikation innerhalb der Bewirtschaftung optimieren. Green City Solutions bietet ein interessantes System gegen die Luftverschmutzung. Thingdust kümmert sich innerhalb von Gebäuden um die Belegung von Büroräumen, die Temperatur, Luftfeuchtigkeit, etc. Mit Technis werden sicherheits- und nutzungsrelevante Informationen über Gebäude gesammelt. eMonitor verspricht eine Optimierung im Vermietprozess, indem der passende Mieter geliefert werden soll. Timum bringt Ordnung in die Terminverwaltung rund um Besichtigungen, Übergaben, etc. Propmatch ist ein sogenannter Robo-Adviser für direkte Immobilienanlagen. Und schliesslich bietet Spectando virtuelle Immobilien-Besichtigungen.

Gemäss Teilnehmerliste hätten gegen 300 Personen an der Digit!mmo.17 teilnehmen sollen. Aber die schlechten Wetterverhältnisse und die Grippewelle forderten ihren Tribut. Gleich zu Beginn fragte Prof. Dr. rer.nat. Martin Meyer von der Universität Zürich, ob wir uns und unser Gehirn mit der Digitalisierung selber überfordern. Meyer meinte dezidiert am Beispiel der Sprache, dass nach heutigen Stand des “Irrtums” keine Technologie den Dialog zwischen Menschen ersetzen könne. Am Schluss der Veranstaltung räumte Mattias Bossardt von KPMG mit dem gängigen Klischee auf. Warum soll ein Hacker im dunklen Keller arbeiten, wenn er seine Angriffe auf die Systeme auch vom Strand aus machen kann.