Geerbt, gewonnen, gestohlen!

Geerbt, gewonnen, gestohlen! Diese Tatsache erwähnte Donato Sognamiglio während seines Referates anlässlich der Verleihung der Real Estate Awards. Es ging um den Erwerb von Eigentum, was je länger, je mehr ein Problem für junge Familien ist. Eigentum sei noch erschwinglich, aber an den Rändern der Schweiz. Und dorthin wollen ja die wenigsten umziehen. Für Lacher sorgte der Immobilienfachmann und Zürcher Kantonsrat (er ist für 2027 als Kandidat seiner Partei für den Regierungsrat nominiert) mit dem Hinweis, dass ein Aargauer eigentlich ein Zürcher sei, der nicht mehr zahlen könne. Und ein Zuger wäre eigentlich ein Zürcher, der nicht mehr Steuern zahlen wolle. Geerbt, gewonnen, gestohlen!

Fotograf Christian Danuser
Real Estate Award hat gewonnen!
Seit Mara Schlumpf für die Durchführung des Anlasses verantwortlich ist, hat die Verleihung der Real Estate Awards gewonnen. Dies beginnt mit dem Trafo in Baden, der trotz der industriellen Vergangenheit festlich hergerichtet werden kann. Dann wurde das Menü auf ein neues Niveau gebracht. Einfach Klasse, was das Team des Trafos auf die Teller zauberte. Schliesslich ist das Rahmenprogramm spannend, kurz und knackig!
Fünf Gewinner, fünf Geschichten
Die Jurymitglieder haben jeweils in einem Videoporträt die drei Kandidaten für die Award-Kategorien vorgestellt. An unserem Tisch mit mehrheitlich digital affinen Gästen wurde gerätselt, ob die Videos mit KI erstellt worden seien. Teilweise wirkten Mimik und gesprochenes Wort nicht synchron. Mara versicherte aber, dass die Videos real seien. Die Gewinner des Abends in den jeweiligen Kategorien:
- Vermarktung: maison.work
- Digital: nestermind
- Nachhaltigkeit: SPS mit Bern 131
- Projektentwicklung: The Circle
Zur Immobilienpersönlichkeit des Jahres 2026 wurde Daniel Brüllmann, Verantwortlicher Real Estate bei der UBS ernannt.

Fotograf Christian Danuser
Kamingespräch mit Stephan Schmidlin
Der Künstler und Holzbildhauer Stephan Schmidlin feiert gerade sein 40jähriges Bühnenjubiläum. Bekannt wurde er mit René Rindlisbacher unter dem Namen „Schmirinskis“. Schmidlin feierte aber auch Erfolge als Sportler. So war er Schweizer Meister im Geräteturnen. Zuerst die Pflicht beherrschen und dann erst kommt die Kür. Dieser Grundsatz begleitet „Schmidi“ während seiner bisherigen Karriere. Auf die Frage, wie man 40 Jahre lang relevant bleibe, antwortete der Gast: Informiert bleiben, den Weg gehen, alle befragen – dann aber machen! Schmidlin’s Bezug zur Immobilienbranche besteht in der geplanten Arealüberbauung anstelle eines Einfamilienhauses. Sein Schlusswort: Raum braucht Wärme. Dies gilt auch für uns Menschen.
Geerbt, gewonnen, gestohlen!
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