Scheitern und daraus lernen

Veröffentlicht von proptechnews am

Scheitern und daraus lernen

Scheitern und daraus lernen. Projekt für ESG-Daten. Moderate KI-Nutzung. Google überarbeitet Logo. Und vieles mehr unter den verschiedenen Rubriken und „Best of the Rest“.

Am Schluss dieses Artikels meine Empfehlungen für nächste Veranstaltungen.

Scheitern und daraus lernen

smino organsiert am 13. November 2025 die nächste Fuckup Night. Was verbirgt sich hinter diesem Titel? Wir sind alle schon gescheitert. Haben wir aus den Misserfolgen auch gelernt? An der Fuckup Night erzählen die Gäste offen über ihre Fehltritte und was sie daraus gemacht haben. Willst du deine Story erzählen? Dann melde dich hier. Die Jury wird dann fünf Referate auswählen. Teile deine wertvollen Erfahrungen an der Fuckup Night von smino. Scheitern und daraus lernen.

Events

An der Real Estate Arena 2025 ist ein neues Projekt gestartet. Ziel ist es, die ESG-Daten (also Daten zu Umwelt, Sozialem und guter Unternehmensführung) von Gebäuden einfacher, sicher und einheitlich auszutauschen. Dafür wird ein digitales System getestet. Es soll helfen, Berichte und Anträge bei Banken schneller und ohne viele Prüfungen zu erstellen. Mitmachen können Eigentümer und Firmen, die mindestens drei Gebäude haben. Beteiligt sind zum Beispiel Realcube, white energy, agradblue, BeyondBuild, gefma, das Fraunhofer-Institut und blackprint. Das Projekt bereitet die Branche auf neue Regeln ab 2026 vor.

Swiss Circle Breakfast

Immer im Mai pilgern sie ins Zunfthaus zur Zimmerleuten in Zürich, wenn Roman Bolliger und Swiss Circle zum Frühstück bittet. Diesjähriger Gast war Fredy Hasenmaile, Chefökonom von Raiffeisen. Er verlies die Credit Suisse kurz vor dem Zusammenbruch Richtung St. Gallen. Hasenmeile meinte dann zum Fall der CS, dass die Bank schon sehr früh Fehler gemacht hätte, die nie korrigiert worden seien. Auch hätte das Finanzinstitut die falschen Talente angezogen. Gier sei vielfach das oberste Ziel gewesen. Zu Amerika meinte der Gast, dass Amerika immer noch die grösste Wirtschaftsmacht sei. Deshalb könne das Land nicht einfach ignoriert werden, egal wer im Weissen Haus regiert.

Abschliessend bemerkte Hasenmaile, dass die Schweiz Gefahr laufe, träge zu werden. Wir bräuchten eine Beamtenbremse, um den Anstieg bei den Gesetzestexten und der Lohnsumme zu bremsen. Die Startups täten der Gesellschaft gut. Gerade PropTechs hätten die verstaubte Immobilienbranche aufgemischt. Scheitern und daraus lernen – gehört auch zu Startups.

PropTechs bewerbt euch

Am 28. August 2025 findet die 3. Durchführung von Winti Ventures statt. Gast ist Thierry Kneissler, Co-Founder und langjähriger CEO von TWINT. Startups können sich jetzt bewerben für einen Platz auf der Bühne.

Seit 15 Jahren schon suchen sie die Top 100 Swiss Startups. Am 3. September wollen sie wieder die Awards verteilen. Doch nun suchen sie Startups. Das Public Voting ist bis am 20. Juli 2025 möglich.

Investments

Im ersten Quartal 2025 stieg das Finanzierungsvolumen in der Schweiz im Vergleich zu 2024 um 128 % auf 865 Millionen CHF bei 130 Finanzierungsrunden. Dies sind die Erkenntnisse des Swiss Venture Insights Report. Grosse Runden wie Windward Bio (200 Mio. CHF) und Orbis Medicines (85 Mio. CHF) prägten das Bild. Besonders aktiv waren Biotech, ICT, Fintech und Cleantech. PropTech ist einmal mehr nicht aufgefallen. 93 % der Runden entfielen auf Frühphasenfinanzierungen (Seed, Pre-Seed, Series A), die jedoch nur 68 % des Gesamtvolumens ausmachten. Basel lag beim Kapitalaufkommen vorn, vor Zürich und Zug. Ein Highlight war der Börsengang von BioVersys mit einer Kapitalisierung von 216 Millionen CHF an der SIX. Hier geht’s zum Report. 

Künstliche Intelligenz

Eine weltweite Studie von KPMG und der Universität Melbourne zeigt, dass Vertrauen in künstliche Intelligenz (KI) trotz hoher Nutzung weiterhin gering ist. 54 % der Befragten sind skeptisch. Besonders in fortgeschrittenen Volkswirtschaften ist das Misstrauen ausgeprägt. Dennoch nutzen 66 % KI regelmässig, vor allem in Schwellenländern. Während viele Vorteile wie Effizienzsteigerung gesehen werden, dominieren Sorgen über Datenschutz, Arbeitsplatzverlust und Fehlinformationen. 70 % der Befragten befürworten eine strengere Regulierung von KI, wobei nur 43 % die aktuellen gesetzlichen Regelungen als ausreichend empfinden.

KI-Nutzung in der Schweiz

Für die Studie wurden auch Personen in der Schweiz befragt. Unser Land weist im internationalen Vergleich eine moderate Nutzung und Akzeptanz von KI auf. 65 % nutzen KI regelmässig oder gelegentlich, 45 % fühlen sich sicher im Umgang damit. Das Vertrauen liegt bei 51 %, die Akzeptanz bei 31 %. 60 % berichten, dass ihre Organisation KI einsetzt, 55 % sehen ausreichende Unterstützung. 65 % fordern internationale Regulierungen. Trotz positiver Einschätzung der Vorteile bleiben Datenschutz und fehlerhafte Ergebnisse zentrale Bedenken bei der Nutzung von KI. Hier geht’s zum Report.

Wie leicht lassen wir uns täuschen. Welches der beiden Bilder ist von AI geschaffen worden? Es ist mir bewusst, dass beide Bilder irritieren können. Aber mit KI werden eben nicht nur liebliche Katzenbilder erstellt!

Scheitern und daraus lernen       Scheitern und daraus lernen

Die Auflösung folgt nach meinen Veranstaltungstipps.

 

Scheitern und daraus lernen

Ein Konsortium um Blackstone und Permira übernahm Adevinta vor knapp einem Jahr für rund 13,4 Mrd. US-Dollar und nahm das Unternehmen von der Börse. Seither wurde Adevinta teilweise aufgespalten, unter anderem durch Verkäufe in Irland und Ungarn. Aktuell wird ein Börsengang der deutschen Auto-Plattform Mobile.de geprüft. Diese Massnahmen folgen auf die strategische Neuausrichtung unter den neuen Eigentümern nach dem Rekord-Deal.

Die US-Immobilienfirma CoStar übernimmt die australische Plattform Domain für rund 1,9 Milliarden US-Dollar. CoStar, bereits mit 16,9 % an Domain beteiligt, bietet 4,43 AUD pro Aktie. Der Hauptaktionär Nine Entertainment unterstützt den Deal. Ziel ist es, CoStars Präsenz in Australien auszubauen und dem Marktführer REA Group Konkurrenz zu machen. Die Übernahme erfordert noch die Zustimmung der Aktionäre und Behörden und soll im dritten Quartal 2025 abgeschlossen sein.

Scheitern und daraus lernen

Google hat ein neues Logo. Das grosse G vor weissem Hintergrund bleibt. Dieses wurde 2015 zuletzt umfassend angepasst, die CI-Farben Rot, Gelb, Grün und Blau sind im G zu finden, das serifenlos daherkommt. Daran ändert sich beim neuen Design nichts, allerdings erhält dieses einen Farbverlauf. Dieser erinnert ein wenig an den Farbverlauf in Googles Logo für den AI-Bot Gemini.

Ausgewählte Veranstaltungen

The Big Handshake wird am 27. Mai 2025 durchgeführt.

Veranstaltungen ab Herbst 2025

London beherbergt vom 3.-4. September 2025 die nächste PropTech Connect.

Die Herbst-Fachtagung Immobilienvermarktung begrüsst die Gäste am 4. September 2025 im Hotel Mariott in Zürich.

Warum sich nicht in Paris an der RENT vom 4. bis 5. September 2025 inspirieren lassen?

Die 3. Durchführung von Winti Ventures findet am 28. August 2025 in Winterthur statt.

Vor der EXPO REAL wird beim REAL Estate Award am 2. Oktober im Trafo in Baden abgefeiert.

Nach dem Oktoberfest ist vor der EXPO REAL, vom 6.-8. Oktober 2025 in München.

Wer Gutes tun will und sich sportlich betätigen, der beteiligt sich am Global Real Estate Run vom 23. bis 24. Oktober 2025.

Geistige Nahrung verspricht der Fachkongress smart!mmo.io vom 6. November 2025.

Winterthur empfängt vom 6.-7. November Gäste der Startup Nights.

Veranstaltungen in 2026

Neu in der Halle 550 findet die IMMO26 vom 14.-15. Januar 2026 statt.

Die Swissbau bietet Startups eine Bühne vom 20.-23. Januar 2026.

Der nächste Digital Real Estate Summit findet am 5. März 2026 im Trafo in Baden statt.

Raus in den Frühling von Cannes. Dort gibt es die nächste MIPIM vom 9.-13. März 2026.

Am 15.-17. Juni 2026 gastiert die EXPO REAL Asia Pacific in Singapur.

 

Die verzweifelten Menschen sind real, während der Soldat mit der Waffe KI ist.

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