Was ist los mit Meta?

Veröffentlicht von proptechnews am

Was ist los mit Meta?

Was ist los mit Meta? Metaversum ist tot, es lebe KI. Mistral kommt in die Schweiz. Digitales Marketing für Makler. Profitabilität gefordert. Und vieles mehr unter den verschiedenen Rubriken und „Best of the Rest“.

Am Schluss dieses Artikels meine Empfehlungen für nächste Veranstaltungen.

Was ist los mit Meta?

Was ist los mit Meta? Das fragten sich die Kollegen von The Neuron in einem kürzlichen Artikel. Ergebnis: Der Tod des Metaversums, zerstrittene Forscher und ein neuer Deal unter Beschuss

Das Metaversum hängt am Tropf, nachdem die VR-Sparte Reality Labs seit 2021 über 70 Milliarden Dollar Verlust angehäuft hat. Wie CNBC berichtet, streicht Meta rund 1000 Jobs im Bereich Virtual Reality und schliesst mehrere Studios, um die massive Neuausrichtung auf Künstliche Intelligenz zu finanzieren. Zwischen der Schliessung von Sanzaru Games und einer frischen 14‑Milliarden‑Dollar‑Investition in KI-Projekte wird deutlich: Das virtuelle Traumreich stirbt, um Platz für ein digitales Bewusstsein zu schaffen.

Der ehemalige KI‑Chef Yann LeCun verliess das Unternehmen im Streit. In Interviews warf er Meta vor, die Leistungsdaten des neuen Sprachmodells Llama 4 „geschönt“ zu haben, indem man verschiedene Versionen vermischte, um bessere Benchmarks zu erzielen. Zuckerberg soll daraufhin das Vertrauen in seine eigene KI‑Abteilung verloren haben; zahlreiche Führungskräfte gingen. Zudem kritisierte LeCun seinen jungen Nachfolger Alexandr Wang (28, zuvor Scale AI) als unerfahren. Sein Schlusswort: „Forschern wie mir sagt man nicht, was sie zu tun haben.“

Was ist los mit Meta?

Auch die milliardenschwere Übernahme von Manus, einem auf KI‑Hardware spezialisierten Unternehmen, bringt Meta in Schwierigkeiten. Die chinesischen Behörden untersuchen den 2‑Milliarden‑Dollar‑Deal wegen möglicher Verstösse gegen Exportgesetze. Manus hatte sich 2025 offiziell von China nach Singapur verlagert – offenbar, um sich der Kontrolle zu entziehen. Sollte das Verfahren negativ ausgehen, drohen Strafverfahren gegen die Gründer und das Scheitern der Übernahme.

Ganz ohne Fortschritte steht Meta dennoch nicht da. Das neue SAM‑3D‑System erlaubt es inzwischen, Produktfotos in Facebook Marketplace automatisch in 3D‑Ansichten zu verwandeln. Ausserdem sollen 2026 zwei neue „Flaggschiffmodelle“ erscheinen – Mango für Medienerstellung und Avocado für logisches Denken – beide entwickelt in Wangs neuer Einheit „Superintelligence Labs“. Parallel dazu baut das Team Meta Compute (unter der Leitung von Santosh Janardhan und Daniel Gross) eine KI‑Infrastruktur mit künftigem Energiebedarf im zweistelligen Gigawattbereich auf.

Fazit: Meta bleibt ein Paradox mit gigantischem Kapital und bröckelndem Vertrauen. Nach gescheiterten Visionen und laufenden Ermittlungen ruht nun alles auf Wangs Schultern.

Was ist los mit Meta?

Events

Herbst und Winter sind die Hauptzeiten für die wertvollsten Sorten (weiss von Oktober bis Dezember, schwarz Dezember bis März). Bei der AI-Trüffeljagt geht es aber nicht um die Knollen, sondern beim Workshop von pom+ sollen die echten, praxistauglichen Einsatzfelder von AI in der Immobilienwirtschaft aufgezeigt werden. Der Anlass findet am 27. Januar 2026 von 0930 bis 1630 Uhr an der Limmatstrasse 214 in Zürich statt. Tickets können hier gekauft werden.

Letzte Woche fand die IMMO26 statt, leider ohne mich. Eine blöde Erkältung zwang mich, auf den Besuch des wichtigsten Immobilienanlasses zu verzichten. Zum Wohle meiner Mitmenschen, aber auch von mir. Meine Kollegen Lars und Mathis werden in ihren Beiträgen auf die Messe eingehen. Und wer dabei war, weiss eh, wie toll die Veranstaltung verlief.

Investments

Oxoia trägt mit seiner Software zur Reduktion des Energieverbrauchs in Gebäuden bei. Jetzt hat das PropTech eine Million über ein Convertible Loan Agreement CLA bekommen. Mit dem zusätzlichen Geld sollen die Kunden-, aber auch die Partnerbasis ausgebaut werden. Zusätzlich plan Oxoia die Expansion in weitere europäische Märkte.

PropTech Map Switzerland

Der italienische Marktplatz spacest.com bietet auch Objekte in der Schweiz. Deshalb ist das PropTech neu aufgeführt.

Künstliche Intelligenz

Mistral AI, die französische Antwort auf ChatGPT, Gemini, etc. eröffnet Büros in Lausanne und Zürich. Die Vision der drei Gründer von Mistral AI ist ganz einfach: Europa braucht eine Antwort auf die amerikanischen KI-Modelle. Die drei Gründer kennen sich mit KI aus. CEO Arthur Mensch war bei Google Deep Mind, Guillaume Lample und Timothée Lacroix forschten bei Meta. 2023 gründeten sie Mistral AI. Mittlerweile haben sie fast 3 Milliarden Euro eingesammelt. Die letzte Finanzierungsrunde im Herbst 2025 lief über 1.7 Milliarden Euro bei einer Bewertung von 12 Milliarden Euro. Zu den Kunden von Mistral AI gehören u.a. der Autobauer Stellantis, AXA, Orange oder BNP Paribas. Dieses Jahr erwartet das Unternehmen einen Jahresumsatz von 100 Millionen Dollar.

Wie leicht lassen wir uns täuschen. Welches der beiden Bilder ist von AI geschaffen worden?

 

     

 

Was ist los mit Meta?

Robert und Elias widmen sich konsequent dem digitalen Marketing für Immobilienmakler. Wie bleibt ein Makler in Zeiten von KI sichtbar und relevant? Ein neues Google-Patent verdeutlicht, wie KI künftig Inhalte bewertet: Nur verifizierte, zitierfähige Quellen zählen – keine klassischen Werbetexte mehr. Google entwickelt sich von der Such- zur Aktionsmaschine, die Daten direkt nutzt. Den vollständigen Beitrag von Elias Post findest du hier auf Facebook.

In den deutschen Finanzmedien erschien ein Beitrag mit dem Titel «PSP Swiss Property AG: Warum der Bürospezialist zum defensiven PropTech-Champion reift». Besonders hervorgehoben wird der Fokus auf digitale Prozesse in Vermietung, Bewirtschaftung und Reporting. Dazu gehören datenbasierte Portfolioanalysen, digitale Mieter-Schnittstellen und optimierte Gebäudetechnik (Smart Building-Ansätze, Monitoring von Energie- und Flächennutzung). Diese Technologien seien kein Selbstzweck, vielmehr erhöhten sie die Effizienz und das Nutzerlebnis für Mieter. Trotz all dieser positiven Elemente ist PSP Swiss Property AG ein starkes Immobilienunternehmen, aber sicher kein PropTech.

CoStar reduziert seine Investitionen in das Immobilienportal Homes.com deutlich und verschiebt den Fokus von maximalem Wachstum hin zu Profitabilität und Kapitaldisziplin. Die Marketing- und Vertriebsausgaben für Homes.com werden ab 2026 schrittweise gesenkt, nachdem das Portal Marktanteile erobert hat und das Management die Rendite der eingesetzten Mittel stärker in den Blick nimmt. Parallel setzt CoStar stärker auf Effizienzgewinne durch KI, margenstärkere Produkte und ein umfangreiches Aktienrückkaufprogramm, um den Shareholder-Value zu steigern. Laut einem Bericht der AIM Group über CoStars Strategieanpassung zeigt dieser Schritt, dass selbst stark wachsende PropTech-Plattformen schnell unter Profitabilitätsdruck geraten können.

Compass führt mit „Adresse auf Anfrage“ ein neues Vermarktungstool ein, das Immobilienanzeigen ohne genaue Adressangabe ermöglicht. Käufer müssen sich direkt an Makler wenden – ein cleverer Weg zur Lead-Generierung. Die Idee ist nicht neu, doch Compass hat sie systematisch skaliert. Damit erweitert das Unternehmen seine „Verkäuferwahl“-Programme und stärkt die Position seiner Makler im Wettbewerb um exklusive Angebote.

Meta stoppt den geplanten Rollout der Ray-Ban Display Glasses in Europa und Kanada. Grund sind laut Meta hohe Nachfrage und begrenzte Stückzahlen. Die 799-Dollar-Brille mit Display, Kamera und Neural-Band-Controller ist bisher nur in ausgewählten US-Stores erhältlich, Demo-Termine waren wochenlang ausgebucht.

Ausgewählte Veranstaltungen

Die Swissbau bietet Startups eine Bühne vom 20.-23. Januar 2026.

Am 2. Februar 2026 lädt die Group of Fifteen zum jährlichen Symposium im Kunsthaus Zürich. Im Jubiläumsjahr geht es um «Fortschritt statt Vorschrift – Fesseln lösen, Zukunft gestalten».

Die Schweiz hat vom 10.-12. Februar 2026 einen Pavillon an der E-World Energy & Water in Essen.

Raus in den Frühling von Cannes. Dort gibt es die nächste MIPIM vom 9.-13. März 2026.

Der kleine, aber feine Anlass, wo sich Investoren und Startups treffen, findet in Winterthur statt. Winti Ventures lädt am 15. April 2026 zur 4. Durchführung ein.

Im April lockt der Proptech Summit die Gäste vom 22. bis 23. April 2026 nach Hamburg.

Den Global Real Estate Run kann man vom 23. bis 24. April 2026 auch in Hamburg während des Proptech Summits absolvieren. Sonst einfach dort, wo es gerade passt.

Wer es weniger sportlich oder näher liebt, geht am 23. April 2026 an den 108. immoTable Ticino.

Malta im Mai muss sehr schön sein. Neben der Insel kann vom 7.-8. Mai 2026 der EU-Startups Summit entdeckt werden.

Der 109. immoTable findet am 4. Juni 2026 in St. Gallen statt.

Die REAL Estate Arena beherbergt die Branche vom 10. bis 11. Juni 2026 im Messegelände Hannover.

Am 15.-17. Juni 2026 gastiert die EXPO REAL Asia Pacific in Singapur.

Die swiss startup association organisiert eine Vielzahl von Veranstaltungen, welche auch für PropTechs interessant sind. Da es so viele Anlässe sind, hier der Link zur Website von ssa.

Veranstaltungen 2. Hälfte 2026

Luzern ist am 24. September 2026 Austragungsort des 110. immoTable.

Im Trafo in Baden geht am 22. Oktober 2026 der Real Estate Award 2026 über die Bühne.

Der November ist wieder reich befrachtet. Le Salon RENT findet in Paris vom 4. bis 5. November 2026 statt.

Winterthur heisst zwischen dem 5. und 6. November 2026 die Gäste der Startup Nights willkommen.

In der Serie immoTable wird die 111. Ausgabe am 26. November 2026im Limmattal durchgeführt.

Der nächste Digital Real Estate Summit findet erst 2027 statt.

 

 

Das Bild mit Uhu und Mann im Zelt ist KI, während das Bild mit dem Uhu alleine im Wald real ist.

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