Herausforderungen für 2021

Veröffentlicht von proptechnews am

Herausforderungen für 2021. proptechnews.ch nun geschützte Marke. Online-Makler starten durch. Dies sind die Themen dieser Ausgabe.

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Zuerst etwas in eigener Sache. proptechnews.ch ist 2017 entstanden, um Startups Visibilität zu geben. Und potenzielle Kunden, die Immobilienfirmen, sollten sich einfach über die Entwicklungen bei der Digitalisierung orientieren können. Ob dies gelungen ist, bleibt dem Urteil der Leserinnen und Leser meines Blogs überlassen. Auf jeden Fall sind seither andere auf den von mir angestossenen Zug aufgesprungen. Dies hat sicher der ganzen Branche gut getan. proptechnews.ch ist und bleibt aber das Original. Seit diesem Jahr ist proptechnews.ch als Wort-/Bildmarke geschützt.

iBuyer Map

Mein lieber Freund Mike DelPrete wohnt zwar in Neuseeland, beobachtet aber sehr genau die Trends bei den Online-Maklern in den USA. Dank seines profunden Wissens haben wir heute mehr Transparenz über die Aktivitäten der vier wichtigsten Akteure Opendoor, Zillow, Offerpad und Redfin. Nun hat Mike die iBuyer Map lanciert. Spannend ist die Entwicklung der verkauften Objekte, aber auch die regionale Verteilung. Das Konzept von iBuyer scheint in Florida, Texas, Arizona oder Kalifornien besser anzukommen als im Big Apple.

Ende 2020 ging Opendoor an die Börse mit einer Kapitalisierung von gegen 20 Milliarden Dollar. Obwohl das Unternehmen 2019 fast 5 Milliarden Dollar Umsatz generierte, wurden substanzielle Verluste eingefahren. Im Frühling 2020 wurde dann ein Viertel der Belegschaft entlassen.

Herausforderungen für 2021

In der ersten Ausgabe der NZZ am Sonntag ging Stephan Sigrist von der Denkfabrik W.I.R.E. auf sechs Probleme ein, mit denen sich die Schweiz in diesem Jahr beschäftigen sollte. Sigrist meinte, dass die Digitalisierung enttäuscht hätte. Gespräche mit Chatbots scheiterten bereits bei der ersten schwierigen Frage. Social Media Giganten wie Facebook könnten ihre Probleme mit dem Umgang mit privaten Daten seit ihrer Gründung nicht lösen. Es seien gesellschaftliche Herausforderungen, die zunehmend darüber entscheiden würden, ob sich eine Innovation durchsetze und so Fortschritt möglich sei, sagte Sigrist. Diesen Punkt müssen Startups, und so auch PropTechs, berücksichtigen.

Die Bindung zwischen Firmen und Mitarbeitenden löst sich. Dazu beitragen wird das dezentrale Arbeiten. Home Office wird nicht mehr verschwinden. Sigrist meint, dass Home Office mehr Flexibilität biete, um Beruf und Familie zu verbinden. Auch sei dieses Konzept nachhaltiger, würden doch Pendlerströme abnehmen. Was hat Home Office mit der Immobilienwirtschaft oder mit PropTechs zu tun? Sigrist schreibt, dass es neue Lösungen für Wohnungen brauche, die Home Office mit den Anforderungen des Familienlebens kombinierten. Arbeitsräume im Erdgeschoss von Mietshäusern oder lokale Bürogemeinschaften. Das Büro wird eine neue Bedeutung bekommen als ein Ort, der auf Schnittstellen fokussiere und so möglichst effizientes Home Office ermögliche.

Baloise investiert weiter

Die Baloise ist nicht nur in der Schweiz als Investor aktiv. In Belgien hat der Schweizer Versicherer 1,3 Millionen Euro in Rentio investiert. Das Unternehmen digitalisiert, zentralisiert und automatisiert alles im Bereich des Vermietungsprozesses. Immobilienfirmen, Vermieter und Mieter können über eine Online-Plattform oder App reibungslos Verträge abschliessen, Zahlungen überwachen, Dokumente austauschen und sich um alltägliche Mietprobleme wie kaputte Radiatoren oder die Boilerwartung kümmern.

Rentio ist das dritte Investment der Baloise. Zu Beginn dieses Jahres beteiligte sich das Versicherungsunternehmen an Keypoint und seinem digitalen Assistenten für Immobilienverwalter. Im Juni folgte eine Beteiligung an ImmoPass, einem innovativen wallonischen Start-up-Unternehmen, das ein System für die technische Immobilienprüfung entwickelt hat.

Herausforderungen für 2021. In einem Jahr wissen wir mehr.


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